über

Indra Kupferschmid ist selbständige Typografin, Beraterin, Autorin und Professorin an der HBKsaar, Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken. Nach dem Studium der Visuellen Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar und bei Fred Smeijers in den Niederlanden gründete sie ihr eigenes Studio und arbeitet vor allem im Publikationsdesign (print und online) und als Herstellerin für verschiedene Verlage. Im Schriftbereich entwickelt sie customer-spezifische Fonts für technische Geräte und Interfaces.

Seit vielen Jahren forscht sie über Schriftgeschichte und Schrift-Klassifikation und arbeitet in Normungsausschüssen des DIN mit. Weitere Themen sind z.B.: Geschichte serifenloser Schriften, insbesondere der Akzidenz-Grotesk und Neue Haas-Grotesk/Helvetica, Font-Rendering und Lesen auf dem Bildschirm, Schriftwahl und -kombination, technologische Veränderungen in der Schriftproduktion, oder Willi Fleckhaus und das Twen Magazin.
Ihre »Klassifikation nach Formprinzip« ist u.a. publiziert in Hans Peter Willbergs Wegweiser Schrift, Max Bollwages Typografie kompakt und ihrem Typografie-Handbuch Buchstaben kommen selten allein (Niggli-Verlag; ausgezeichnet als eines der schönsten deutschen Bücher). Sie ist Co-Autorin von Helvetica forever und schreibt für verschiedene Webseiten und Magazine, hält regelmäßig Vorträge, juriert und präsentiert andere gute Köpfe auf der jährlichen TypoBerlin Konferenz.

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Für noch mehr: indra at kupferschrift de
(gegenwärtig verfügbar für Designaufträge eher als Recherche und Text)

 
Die Schriften auf dieser Seite sind Serge von Cyrus Highsmith für Überschriften und Gimlet von David Jonathan Ross für den Fließtext.