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	<title>kupferschrift * &#187; unterwegs</title>
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		<title>ATypI Konferenz Leipzig 2000</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra Kupferschmid</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist die Transkription einer Kopie eines Schulhefts, in das ich für Max Bollwage die ATypI Konferenz in Leipzig protokollierte und welches ich ihm nach Abschluss zusendete. (Lesezeit ca. 11 Minuten) &#160; Freitag, 21. September 2000 9:45 Da bin ich also mit meinem Klapproller im alten Konsumgebäude, abgefahren rustikal, mit Shuttelbus vom Museum aus zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist die Transkription einer Kopie eines Schulhefts, in das ich für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Bollwage" target="_blank">Max Bollwage</a> die <a title="Alte Website zur Konferenz" href="http://old.atypi.org/60_leipzig.html" target="_blank">ATypI Konferenz in Leipzig</a> protokollierte und welches ich ihm nach Abschluss zusendete. (Lesezeit ca. 11 Minuten)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em></em><strong>Freitag, 21. September 2000</strong></p>
<p>9:45<br />
Da bin ich also mit meinem Klapproller im alten Konsumgebäude, abgefahren rustikal, mit Shuttelbus vom Museum aus zu erreichen. Begrüßung von Mr. Batty, der ATypI-Chefin, Erik, dem Spiekermann  und zu guter Letzt begrüßt auch SchumacherGebler die Hörerschaft bevor der Lederjackenträger Weidemann die Bühne betritt. Bisher no Inhalt, bad coffee und bereits leichter Kopfschmerz von rechts wegen des frühen Aufstehens.</p>
<p><span id="more-1701"></span>Ach, ich sollte noch erwähnen, dass ich no guarantee at all für Rechtschreibefehler übernehme, auch wenn dies ein janz klassisches Schulheft ist – schnell noch eben am Bahnhof gekauft um das Protokoll der Delegierten Kupferschmid zu notieren. Oh – ich vertat mich – vor Weidemann kommt jetzt noch mal SchumacherGebler und stellt das Museum vor – Zeit um mich draußen noch etwas umzusehen, das Museum kenne ich ja nun wirklich schon gut. To be continued.</p>
<p>10:40<br />
Oh je, SchuGe redet immer noch. Er findet vor lauter Liebe und Leidenschaft kaum ein Ende. Jetzt gibt es gottseidank Kaffee.</p>
<p>11:15<br />
Er ist ein Deutsch sprechender Deutscher ohne Dias oder Beamer, ich muss angestrengt zu hören, Kurt spricht immer so konzentriert. Ob die armen Ausländer irgend etwas von dem verstehen?</p>
<p>»Wer spät bremst, fährt länger schnell. Auch mal an die Wand. Vielleicht sollte man erst Fahrstunden nehmen.« Ich glaube, ich muss ihm das Manuskript abschwätzen, das kann man kaum zusammenfassen. »Hier ist es wie auf einem Katholikentag – es gehen immer nur die hin, die es nicht nötig haben.« Naja, es war wohl nur die ersten sieben Minuten etwas erneuert, jetzt redet er doch wieder von der Typografie als Selbstzweck und dem Waschmittel, das sich selber wäscht. Wird halt doch alt.</p>
<p>Es klingt alles so deprimierend, aber das ist ja auch nichts neues bei Weidemann, genauso wenig neu wie GGLs Begeisterung für alle neuen spleans. Nur schlägt er heute nicht mehr auf. Carson, der ist längst vergessen, heute sind es die start-ups, die Jungunternehmer, die die nur am Kapital interessiert sind, nicht an den Kapitälchen. Am Ende des Vortrags trat plötzlich der Schluss ein.</p>
<p>12:00<br />
Vor mir Christopher Burke, über die Futura sprechend, den ich Lutz Ihle im Museum [Anmerkung: das Programm verteilte sich auf zwei Schauplätze die leider einen 15 Minuten Fußweg weit auseinander lagen, oder mit dem Shuttelbus erreichbar] vorgezogen habe, aber den sehe ich ja öfter. C.B. jedenfalls spricht über die Futura, Geschichte, Zeichenanalyse und was witzig ist, ist, dass die Futura bei Deberny &amp; Peignot »Europa« hieß. Ansonsten habe ich davon ja schon viel gelesen und die Bilder gesehen in Burkes Buch über die Futura, das 1998 (?) bei Hyphen Press erschienen ist. Es ist aber ja immer lustig, die Menschen dann live zu sehen, die man sich doch oft irgendwie anders vorgestellt hat. Er ist ein sehr streng aussehender Doktor, spricht aber sehr gut, so dass man schön zuhören kann, which I will now continue to do.</p>
<p>Die kursive Futura wurde z.B. von Bauer selbst als »schräge« bezeichnet. Wusste ich nicht. Oder dass die book erst 1932 dazu geschnitten wurde, weil die regular immer als etwas zu fett empfunden wurde. Das r bestand ursprünglich nur aus einem Strich und Kreis, was aber später gegen Renners Präferenz geändert wurde. Steile Futura kam erst Anfang der 50er Jahre und gehört gar nicht mehr recht dazu, viel mehr kalligrafischer Einfluss. Futura wurde auch auf dem Schild verwendet, dass man auf dem Mond aufstellte als wir dort waren (z.B. die Amis). Das hat er vom Enkel von Georg Hartmann erfahren, der die Bauer’sche Gießerei nun in Barcelona weiter betreibt. Cool.</p>
<p>14:07</p>
<p>Es gab Lunch-Plastiktüten gefüllt mit Sandwiches und Obst und Fanta und ich habe mit vor Aufregung rotem Kopf die Zeit genutzt, um Robin Kinross und Jost Hochuli wegen Abbildungen zu fragen, die ich in meinem Buch verwendet habe. Nun, wo es noch mal richtig gedruckt wird. Jetzt fehlt mir nur noch der Noordzij-Clan in persona Matthias, aber den habe ich noch nicht gesehen.</p>
<p>Nun sitze ich im Museum und listening to Andrew Boag, der etwas durcheinander über Monotype spricht. Ich kenne ihn ja schon aus Erzählungen und vom sehen von Fred Smeijers, da er der UK-sales agent für die TEFF-foundry ist. Aber jeder Besuch beim Monotype-Vorführmann im ersten Stock gibt mehr her als dit hier. Jürgen Siebert ist auf der Konsum-Bühne und erzählt über Fun-Fonts.</p>
<p>Ach, ich darf nicht vergessen, bei meinen Hochulibildern die Bildunterschrift zu ändern und ihm ein Exemplar zu schicken. Mann, ist das inzwischen langweilig geworden mit dem Andrew. Oh, eben sehe ich unseren gemeinsamen Freund Bernd, bemerkenswerte Frisur wie immer, Jutta Nachtwey habe ich aber noch nicht gesehen, die wird bestimmt bei Jürgen Siebert drüben sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Samstag, 22. September 2000</strong></p>
<p><strong></strong>7:30<br />
Huch, irgendwie habe ich den ganzen Abend unterschlagen. Der ging so: nach Andrew Boag war ich noch mal kurz im Konsum und habe nach den arabischen Schriften geschaut, aber das war eine schreckliche Präsentation. Also bin ich Weidemann hinterher gestiefelt und habe ein bisschen mit ihm geplaudert. Er konnte sich noch gut an unser Treffen in Weimar erinnern, wusste noch alle Details, was er bei uns für Kuchen gegessen hat und dass es ein ziemlich schrottiges Haus war. Oops. Ich wollte ihm noch das Manuskript seines Vortrags abluchsen, aber das hatte er schon Erik S. zum kopieren gegeben und der solle mir doch ein Exemplar mehr machen und eins für den armen Max, den ich schön grüßen soll. Seine Jacke war übrigens gar nicht aus Leder sondern schwarzem, zerkrumpeltem Papier, hat Boss gebastelt.</p>
<p>Dann bin ich zurück in die Nonnenstraße, wo Erik S. seine »Meisterklasse« abhielt. Es wurde zwar leider nichts gezeigt aber lebhaft über die verschiedensten Methoden des Schriftentwurfs diskutiert. Allen voran Jay. Ein Anruf hat mich da dann rausgelockt und ich bin lieber ein bisschen zu meiner Lieblingsmaschine in die Gießerei und habe mit dem Bediener über die eigenartigen Serifen oder abgeschnittenen Serifen Gotisch gesprochen [ich weiss nicht, was ich hier meine].</p>
<p>Unten im Hof ist wieder ein großes Zelt aufgebaut und dort saßen Peter Matthias Noordzij, Erik van Blokland und der ganze niederländische Rest. Ich habe Matthias wegen der TEFF-Schriften in meinem Buch gefragt und das geht in Ordnung. Gerrit muss ich wegen der e-Quadrate allerdings selber fragen, leider. Naja, er hat mir die Adresse gegeben und mit einem Gruß von Hochuli sollte es klappen, meinte dieser. Ha!</p>
<p>Leider stellte ich nach längerem Gespräch am holländischen Stehtisch fest, dass es gar nicht mehr 15:15 war, wie auf meiner Uhr angezeigt, sondern bereits 16:45. Wie kann eine Uhr nur so erschreckend viel nachgehen plötzlich?! Das wäre mir bis zum Bahnhof wohl nie aufgefallen. Na jeden Falls war es damit höchste Zeit um in die HGB zur TDC-Ehrung zu fahren, da hatte ich mich eigentlich für 16:30 verabredet. Aber so schnell kam kein Transferbus, just bis zu dem Moment, wo wir gerade zum laufen ansetzen.</p>
<p>Etwas spät also kamen wir in einen bereits total vollen und stickigen Festsaal und beklatschten den Studenten der HGB für sein TDC-Stipendium und GGL für sein Lebenswerk für Berthold. Paul van der Laan, der neben mir saß erzählte mir unterdessen von dem mehr als seltsamen Ha•••y H•••, der die Reste aller Berthold Schriften gekauft hat und wie sich er arme GGL jetzt gut mit ihm stellen muss, damit er überhaupt was von seinem Lebenswerk hat. Scheisse sowas. Später habe ich auch noch mal mit Just van Rossum und Erik S. darüber gesprochen, aber da scheint nichts zu machen.</p>
<p>Den Rest des Abends, die Auktion, verbrachte ich weintrinkend mit den diversen Holländern im Flur. Just erinnerte mich an ein Lied, das wir in Berlin 1998 gedichtet haben: <em>Kommunikationsfehler – a-ha</em>. Aber das muss langsam und melodiös vorgetragen werden. Er ist als Nachfolger für Hildegard Korger an der HGB im Gespräch und wollte sie kennenlernen, also gingen wir sie suchen, aber sie war irgendwie nicht so gut drauf und ziemlich abweisend zu ihm. Mich empfing sie allerherzlichst und bat mich sogleich, in einem schwierigen Gespräch, das sie gerade mit einem Englisch-sprechenden führte, zu übersetzen. Der arme Just stand etwas begossen und ignoriert daneben. Beleidigt?</p>
<p>Anyway, als alle zum Abendessen aufbrachen bin ich zum Bahnhof und in Weimar noch auf eine Geburtstagsfeier. Keine gute Idee, erst um 2 Uhr schlafen zu gehen, wenn man um 6:30 aufstehen muss, aber ich sitze auf dem sicheren Weg im Zug nach Leipzig. Müde die Augen, warm das Herz.</p>
<p>10:40<br />
Yvonne Schwemer-Scheddin spricht schon seit einer Stunde extrem interessant über Fraktur, absolut druckreif und ich hoffe, wir finden den Text noch mal irgendwo publiziert. Erst gab es einen geschichtlichen Überblick, der alles gut in den Kontext stellte und fast zum Schluss gab es zeitgenössische Beispiele und Missbräuche von Neonazis aber auch andere bildliche Anwendungen. Wirklich ganz beeindruckend. Nun soll eine Diskussion folgen, aber draußen scheint die Sonne und ich habe Durst.</p>
<p>12:00<br />
Wir diskutieren immer noch, bzw. ein paar da vorne sprechen nacheinander und wir sitzen. Gerade ist wiedermal GGL dran, wie immer, leider das gleiche Problem wie bei Weidemann, zuviel ist irgendwann langweilig. Vielleicht sollte ich ins Museum schauen, da soll eine Diskussion über Amerikanische Magazingestaltung sein.</p>
<p>14:32<br />
Man glaubt es nicht, aber jetzt erst ist Erik dran, weil die Frakturdiskussion so ewig ging und dann der Nachfolger auch noch laberte und laberte. In der Zwischenzeit gab es wieder Sandwiches in Tüten und Paul van der Laan hat mir ein bisschen seine Arbeit gezeigt.</p>
<p>Erik zeigt jetzt Schriftmuster, aber hinter die Message bin ich noch nicht gekommen. Jetzt ist die Message das mit den unterschiedlichen Industrienamen der Schriften. Bekanntes Problem, kann aber nicht oft genug gesagt werden. Und jetzt noch ein bisschen Eigenwerbung und schnell noch die VW-Futura von Meta zeigen.</p>
<p>16:15<br />
Inzwischen sind wir so was von zu spät dran auf der Konsumbühne, dass ich nun Ruedi Baur leider nicht mehr sehen konnte und schnell zu James Mosely ins Museum bin. Er zeigt ziemlich tolle Dias von Caslon Schriften, spricht wie ein lieber Märchenonkel und erklärt die Zusammenhänge bis zur Privatpressen-Bewegung mit ihren kräftigen Serifen. Sehr interessant, für nicht-Fans etwas trocken vielleicht. Paul v.d.Laan neben mir hat mit James unterschiedliche Erfahrungen gemacht, sagt er. Ich finde seine Artikel jedenfalls gut und Frau Korger ist hin und weg. Leider versteht sie kein Englisch und hier im Museum gibt es keine Übersetzung. Also muss ich wieder ran und sie hat mich gebeten, dass ich James nach dem Manuskript und seinen Bildern frage – mmmh … Gestern habe ich ja auch die ganze Zeit für sie übersetzt.</p>
<p>17:00<br />
Wir bleiben sitzen, denn Jost Hochuli geht schon nach vorne. Die HGB hat den Gutenberg-Preisträgern eine Schriftenreihe gewidmet und die erste Folge ist für Hochuli. Die haben zwar Studenten konzipiert, aber die Preisträger sollen die Bücher dann eigentlich selbst gestalten. Ist ein sehr schönes, ganz typisches Hochulibuch geworden. Nun ufert die anschließende Diskussion ein bisschen aus. Wir streiten gerade über die verschiedenen Punktsysteme. Naja, ich will lieber noch was von Hochuli hören. Das Buch gibt es bei dem Institut für Buchkunst der HGB.</p>
<p>19:00<br />
Nun ist schon so spät, dass wir von Jays Vortrag im Konsum nur noch den kläglichen Rest Zuhörer sehen. Alle machen sich langsam zu Auerbachs Keller zum Galadinner auf und ich gehe mit den 20 Holländer/Amis irgendwo essen.</p>
<p>22:59<br />
Zug, der letzte, müde. Das mache ich nicht noch mal, dass ich Abends immer nach Hause fahre, ich verpasse die besten Parties.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sonntag, 23. September 2000</strong></p>
<p>10:40<br />
Mmmuahha – nach zwei superstarken Konsumkaffees kann ich den Bleistift wieder halten. Opentype war um 10, das 2. Dings ist ausgefallen und so stehe ich wieder besser draußen an den Stehtischen, gerade mit Korger und Bruno Steinert. Frau Korger ist unglücklich weil sie eine Schrift bei Adobe gefunden hat, die so ähnlich aussieht, wie ihre von 1972 für den Ostblock-Wettbewerb [Sie meint die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/adobe/chaparral/" target="_blank">Chaparral</a>]. Ach, sie hat’s aber auch nicht leicht, herrje. Wir gehen jetzt zu Robofog mit Just und Erik.</p>
<p>Frau Korger hat nun nach fünf Minuten schon die Kraft verlassen und ist eingeschlafen. Ist aber auch sehr speziell das Thema.</p>
<p>12:30<br />
Die Lunchtüten mit den Papp-Sandwiches werden wieder gebracht, uff. Ich habe Hunger, muss mich aber noch etwas gedulden da Cynthia drinnen noch schwafelt. Ich stehe wieder bei Frau Korger, diesmal mit Erhard Kaiser und sie erzählt wieder ihre Geschichte. Kaiser bietet sich äußerst höflichste an, er würde wohl gerne Frau Korgers Schriften digitalisieren. Sie jedoch ist völlig auf Just van Rossum fixiert, weil er ja an die HGB kommt und dann hat sie für ihn schon etliche Aufgaben …</p>
<p>FOOD, GIVE ME FOOOOOD!</p>
<p>14:30<br />
Ach du je – na also die general assembly ist ja irgendwie nichts für mich, da werden die Vertreter gewählt und so weiter. Wir gehen noch mal ins Museum.</p>
<p>15:10<br />
Da ist nix mehr. Zu. Ende. That was it. Schade. Stadt?</p>
<p>22:59<br />
Heute Nachmittag war ich dann mit Paul bei den Markfesten in der Leipziger Innenstadt und dann noch mit Studenten essen, sehr erschöpfend. Mit einer Gruppe von 40 Leute was zum Essen zu suchen ist einfach erschöpfend. Müde. Weimar. Ausschlafen. Aber schön war’s.</p>
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		<title>Theoretisch ist Kunst total sinnlos</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[{testing the mobile wp-app}]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>{testing the mobile wp-app}</p>
<p><a href="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/20110622-021347.jpg"><img src="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/20110622-021347.jpg" alt="20110622-021347.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Font-Shopping Continues</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 01:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In case someone actually still wants to buy fonts this year I better hurry up with my report. Alright, what more did I buy? . Okay Type: They (Jackson and his cat) have some really super fonts in the making, but only Alright Sans is ready for licensing yet. I had kept track of this interesting [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In case someone actually still wants to buy fonts this year I better hurry up with my report. Alright, what more did I buy?</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><span style="color: #ffffff;">.</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span><a href="http://beta.okaytype.com/Typefaces/Alright_Sans/Overview/index.php" target="_blank">Okay Type</a>:<br />
</strong>They (Jackson and his cat) have some really <a href="http://beta.okaytype.com/Typefaces/Superfont/Preview/index.ph" target="_blank">super fonts</a> in the making, but only <a href="http://beta.okaytype.com/Typefaces/Alright_Sans/Overview/index.php" target="_blank">Alright Sans</a> is ready for licensing yet. I had kept track of this interesting amalgam of a sans for quite some time already as it gets mentioned almost every day on typophile. Not purely humanist in style and proportions it combines open forms with the regularities of a classic grotesque and daring slanted a’s and g’s as alts in the italic. Makes me think of good ol’ Syntax and the <a href="http://www.typophile.com/node/29998" target="_blank">Ideal Italic</a> again.<br />
Due to my (meanwhile) mission to get as many different families as possible, I just boughts five single weights at MyFonts because one can only get the whole family on Okay Type’s website. (Why?)</p>
<p><strong><a href="http://www.josbuivenga.demon.nl/" target="_blank">Exljbris</a>:</strong><br />
Now while I was there I did what probably everybody does at MyFonts from time to time—getting a couple of free fonts. Not many of them are suitable for professional design work, but in my opinion the typefaces by <a href="http://new.myfonts.com/foundry/exljbris/" target="_blank">Jos Buivenga</a> are. I got some complementary styles to the free version of <a href="http://new.myfonts.com/fonts/exljbris/calluna" target="_blank">Calluna</a>, a versatile text face (and since Christmas joined by a <a href="http://new.myfonts.com/fonts/exljbris/calluna-sans/" target="_blank">sans</a> to become a super-family) plus the flamboyant conceptional experiment that is <a href="http://new.myfonts.com/fonts/exljbris/geotica-one/" target="_blank">Geotica</a>—a high-contrast Didone only built up of geometric elements. The different fills, swashes and ornaments make it an exciting display venture.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>The Asset:<br />
</strong>All those typefaces hopefully complement the ones I got earlier this year:</p>
<p><a href="http://eames.houseind.com/" target="_blank">Eames Century <span style="text-decoration: line-through;">Gothic</span>* Modern:</a> I just <em>had</em> to order immediately, it simply is the impersonation of<a href="http://letterror.com/" target="_blank"> Erik van Blokland</a>. One can dive deep into the individual shapes for days, the display styles make instant logos (beware, <a href="http://www.houseind.com/fonts/licensing/pricing/" target="_blank">not allowed in basic license</a>), the ornaments and numeral fonts are a playful plus. So enjoyable.</p>
<p>Hard to <a href="http://fontfeed.com/archives/foundry-focus-bold-monday/" target="_blank">avoid</a> the typefoundry <a href=" http://www.boldmonday.com/en/retail_fonts/" target="_blank">Bold Monday</a> this year, especially <a href="http://www.boldmonday.com/en/nitti" target="_blank">Nitty</a>, which is surprisingly <a href=" http://www.informationarchitects.jp/en/writer-for-ipad/" target="_blank">comfortable to type text in</a> and <a href="http://www.boldmonday.com/en/pannotext" target="_blank">Panno</a> by Pieter van Rosmalen. I started out with the friendly priced <a href="http://www.boldmonday.com/en/boldmondaysampler" target="_blank">sampler</a> and got the full family of Paul van der Laan’s humanist sans <a href="http://www.boldmonday.com/en/flex" target="_blank">Flex</a> later.</p>
<p><span style="color: #ffffff;"><br />
</span></p>
<p>Half way through my shopping spree <a href="http://commercialtype.com/" target="_blank">Commercial Type</a>, or rather Christian Schwartz announced the release of <a href="http://www.christianschwartz.com/haasgrotesk.shtml" target="_blank">Neue Haas Grotesk</a> to be near. Halleluja! Ever since working on the <a href="http://www.helveticaforever.com/en/html/helevticaforever_books.html" target="_blank">Helvetica Forever</a> project I wished for that to happen. (We actually wanted to type-set the book in this newly digitized version back in 2007, but somehow either it wasn&#8217;t ready by that time or they didn&#8217;t manage to sort out the legal issues, so we ended up with Neue Helvetica.) I have no idea whether I&#8217;d ever use neue Neue Haas Grotesk, it&#8217;s just so tempting to get and be it only to show the world how Helvetica was meant to look like. But—maybe later.</p>
<p>Because all of a sudden the tide was turning: the notice of some unexpected debits abrupty shrunk my font-budget by almost 50% (now ~1500 €). But there was still so much left in my FontShop, A2 and MyFonts Carts :/<br />
So these, among others, are typefaces I unfortunately had to skip (I should make a shortlist of nearly-bought fonts at some point):</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/search/text%3Afreight+text%3Agarage/fonts/" target="_blank">Freight Micro, Text and Display</a> I&#8217;m in love with this extensive super family by Joshua Darden/Garage Fonts for quite some time now. Especially the Micro (Italic) styles have great display qualities, too, although originally designed for extra small text.</p>
<p><a href="http://www.stormtype.com/family-hercules.html" target="_blank">Hercules</a>, a quirky Modern/Scotch by František Štorm and also his<br />
<a href="http://www.stormtype.com/family-farao.html" target="_blank">Farao</a>, a playful take on the Clarendon genre. I like most of his typefaces although you realise some similarities after a while (the a&#8217;s e.g. are typical), but that is the case with other great type designers, too, like Gerard Unger or Fred Smeijers (his g&#8217;s and ß&#8217;s).</p>
<p><a href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/retype/lavigne_text_ot/" target="_blank">Lavigne</a> got postponed as well, a dulcet text face by Ramiro Espinoza with great ampersand and complementing <a href="http://www.fontshop.com/fonts/singles/retype/lavigne_display_light_ot/" target="_blank">display styles</a> for even more lavish demeanor.</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/emtype/relato/" target="_blank">Relato</a> by Eduardo Manso attracted me with its distinct cursive. The rather low-contrast makes it a designated book face suitable for long-distance reading.</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/tilde/iowan-old-st/" target="_blank">Iowan Old Style</a> by John Downer, a calm, no-fuss text typeface, quite atypical for him actually.</p>
<p><a href="http://www.a2-type.co.uk/html/grot10.html" target="_blank">Grot 10</a> from newly formed foundry A2. I especially like the true italics, which are still rather unusual for an “old-style” grotesque. There have been a lot of these kind of revivals popping up lately, like <a href="http://www.typotheque.com/fonts/plan_grotesque" target="_blank">Plan</a> by Typotheque, <a href="https://ourtype.com/#/try/fakt/" target="_blank">Fakt</a> from Ourtype, <a href="http://new.myfonts.com/fonts/mvbfonts/embarcadero/" target="_blank">Embarcadero</a> by Mark van Bronkhorst or the recently expanded <a href="http://www.klim.co.nz/founders_cond_samples.php" target="_blank">Founders Grotesque</a> from Klim, to mention a few. Type expert <a href="http://stephencoles.org/" target="_blank">Stephen Coles</a> even names 2010 <a href="http://twitter.com/#!/typographica/status/15106406659129344" target="_blank">the year of the Helvetica replacements</a>.</p>
<p>On that note, let me put you off until the third and final installment with some more shopping-occurrences, my final receipt and conclusion.</p>
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		<title>Font Shopping (Part I)</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 21:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Last week I found myself faced with the rare and luxurious task to spend quite some money, quickly, and on something typography related. I guess I&#8217;m not alone with this end-of-year-business-expence problem, so instead of a list with cool things in type 2010 I want to share my shopping experiences here. As kind of a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Last week I found myself faced with the rare and luxurious task to spend quite some money, quickly, and on something typography related.<br />
I guess I&#8217;m not alone with this end-of-year-business-expence problem, so instead of a list with cool things in type 2010 I want to share my shopping experiences here.</p>
<p>As kind of a warm-up I ordered a couple of books and studio-material — easy — followed by some software, but I figured investing in fonts would be a lot less age sensitive and a more sustainable way to spend the remaining rest of this non-recurring source of capital. But what to pick?<br />
I have a good overview and dialog with German and neighbouring European foundries, the classic Adobe Font Folio and ancient URW collection but what was kind of missing were the more independent anglo-american contributions of the past years.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">so</span></p>
<p><strong>So I started my stroll </strong><strong>— at </strong><a href="http://www.fontbureau.com/" target="_blank"><strong>Font Bureau</strong></a>. I love them for their varied collection of part <a href="http://www.fontbureau.com/fonts/BureauGrot/" target="_blank">vernacular</a>, part <a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Eldorado/" target="_blank">sophisticated</a> typefaces, a lot with display styles available, and <a href="http://www.fontbureau.com/webfonts/" target="_blank">webfonts</a> of course (but better avoid the “wacky” section).<br />
My cart filled quickly, felt a bit like the old game »Ich packe meinen Koffer und nehme mit …«:</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Amplitude/" target="_blank">Amplitude</a>: Because I fell in love with the triangular opening at the base of the a. A big fat wide compressed family presumably suitable for almost everything. Not too gruff, yet not too friendly (I got a bit tired of all those numerous humanist sans recently).</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Farnham/" target="_blank">Farnham Text + Display</a>: The a again, it won me over ever since I first saw it. I’m into baroque, Baskerville-ish typefaces for quite a while now and Farnham is a very amicable interpretation of the theme. I buy my daily <em>Frankfurter Rundschau</em> just because of this.</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Giza/" target="_blank"> Giza</a>: Yeah! Who can resist Nine Five? Now to find the right occasion to use and not only look at it.</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/IbisText/" target="_blank"> Ibis Text</a> <a href="http://www.fontbureau.com/fonts/IbisDisplay/" target="_blank">+ Display</a>: “Very small and very big” are probably the best applications for Ibis. It resembles the feel of Zapf’s <a href="http://new.myfonts.com/fonts/linotype/melior/" target="_blank">Melior</a> and other squarish, almost-slab-seriffed 1950s typefaces I like a lot. Didn&#8217;t use it up to now, but Ibis does an <a href="http://www.webtype.com/font/ibisre-family/" target="_blank">amazing job as a webfont</a>, especially on windows. Bold italic!</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Meno/" target="_blank"> Meno</a>: An irresistable cursive, like a bacchanal exaggeration of Galliard. Probably tricky to typeset but I definitely want to take the challenge and spend some time with her one day.</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Miller/" target="_blank">Miller Text</a> <a href="http://www.fontbureau.com/fonts/MillerBanner/" target="_blank">+ Display</a>: Hard to go wrong with Miller, one of my all-time favourites. A versatile workhorse for tons of text with crispy, sexy display styles. Yum!</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Prensa/" target="_blank"> Prensa</a>: As an admirer of Dwiggins one simply has to love Prensa (and <a href="http://www.fountaintype.com/typefaces/delicato" target="_blank">Delicato</a> and <a href="http://typography.net/fontfamilies/view/19" target="_blank">Enigma</a>). Edgy, hardheaded, yet very legible and with great display qualities, too. Once again: bold italic!</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/SkiltGothic/" target="_blank">Skilt Gothic</a>: A better replica, derived from 1920s Danish signage lettering, this new release is a good alternative to DIN or when you want to say “industrial and undesigned”. Cool g and y, both one- and two-storey a’s and lots of other OT goodies (yeah, still rare but finally pro/premium OpenType arrived at Font Bureau, too).</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/TitlingGothicFB/" target="_blank"> Titling Gothic</a>: Incredible, huge Grotesque families are FB’s specialty, so choosing a sans and picking styles from their ample palette was extra hard. I went for Titling Gothic because it somehow stands in the middle between the eccentric Bureau Grot and the more sane Benton Sans and Franklin. I would have liked Boomer Sans, too, but that sounded difficult to license.</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Trilby/" target="_blank"> Trilby</a>: Well, what to do with Trilby, posters probably. It&#8217;s just so damn cool.</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/Whitman/" target="_blank">Whitman</a>: I have to admit, it&#8217;s not my favourite but it seemed an expedient investment. Maybe it&#8217;s the a (again, they are my acid test), or that it is so perfectly balanced, but Whitman is a good alternative for Joanna, often described as a difficult diva. Or Scala.</p>
<p><a href="http://www.fontbureau.com/fonts/ZocaloText/" target="_blank"> Zocalo Text</a> <a href="http://www.fontbureau.com/fonts/ZocaloDisplay/" target="_blank">+ Display</a>: It definitely is the a! Freakish italics, cantilevered serifs in the caps, very readable in text, quirky at display sizes, simply a joy to look at.<br />
<span style="color: #ffffff;">so</span></p>
<p>I didn&#8217;t select all those typefaces at once. But after putting like 10 fonts in the cart I noticed a significant drop in price, even though I didn&#8217;t get the full families but only individual weights. From 40$ in the beginning the price per font decreased to 35, 30 and finally 25$ only. That&#8217;s awesome! And dangerous.<br />
From then on I was lost. I forced myself to take a break, shopped at some other manufacturers and wholesalers and decided to fill my parked FB-cart with as many fonts as possible at the end of my trip.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">so</span></p>
<p><strong>Stop 2: </strong><a href="http://www.typography.com/" target="_blank"><strong>Hoefler &amp; Frere-Jones</strong></a><br />
They make very good, downright perfect typefaces, no doubt. I like them, really. But somehow everybody loves HFJ and regard them as <em>the</em> authority in quality fonts — it doesn’t make me want to use their typefaces so much anymore. Everybody else is using them already.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">so</span></p>
<p><strong>Stop 3: </strong><a href="http://processtypefoundry.com/" target="_blank"><strong>Process Type</strong></a><br />
Right on time the nasty* guys at Process Type announced a 25%-off christmas sale. Not easy to keep me from buying something with a wallet so loosely in my pocket. I got <a href="http://processtypefoundry.com/fonts/locator/" target="_blank">Locator</a>, a versatile, uncluttered Sans with cool Q, J and l (a bit like in Neuzeit) and freaky <a href="http://processtypefoundry.com/fonts/maple/" target="_blank">Maple</a> because I couldn’t resist the g and e, r and a are so cheerful in bigger sizes.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">so</span></p>
<p><strong>Intermezzo:</strong><br />
As mentioned earlier I mainly roamed through the collection of the smaller independent foundries and I have to admit “evil”* <a href="http://new.myfonts.com/" target="_blank">MyFonts</a> came in really handy during my expedition. I’d rather spend my money directly on the foundry’s site but it can get quite tedious to look up all of them individually, creating an account, providing payment info etc. So I lazily filled my cart at this central market place. Besides MyFonts’ search, mark, save, rate, tag and easy-use test-facilities are just super practical (plus some foundries don’t even sell their fonts on their sites).</p>
<p>While browsing some “new-and-noteables” I went astray and came across an ancient all-time-favourite of mine — and simply melted away confronted with its light italic: Bitstream’s <a href="http://new.myfonts.com/fonts/bitstream/schadow/" target="_blank">Schadow</a> by Georg Trump, one of my favourite designers anyway. <a href="http://myfonts.us/td-akmnxp" target="_blank">Look at the g!</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">so</span></p>
<p><em>End of day 1. To be continued with some okay type, more hands-on shopping experiences, my in- and out-takes, reciept and conclusion.</em></p>
<p><em><span style="color: #ffffff;">so</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die tollsten Schriften des Jahres* (Teil 2)</title>
		<link>http://kupferschrift.de/cms/2009/12/die-tollsten-schriften-des-jahres-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 12:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[* und andere (persönliche) typografische Ereignisse Das weitere Frühjahr stand im Zeichen der TypoBerlin, die alles in allem großartig war und die ich zum ersten Mal als Moderator erlebte, u.a. durfte ich z.B. Mitja Miklavcic ansagen, dessen FF Tisa zwar schon letztes Jahr erschienen ist, die ich aber trotzdem sehr gerne mag. Fontshop Deutschland veröffentlichte zeitgleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>* und andere (persönliche) typografische Ereignisse</strong></p>
<p>Das weitere Frühjahr stand im Zeichen der <a href="http://www.typo-berlin.de">TypoBerlin</a>, die alles in allem großartig war und die ich zum ersten Mal als Moderator erlebte, u.a. durfte ich z.B. <a href="http://www.flickr.com/photos/frankrolf/3562112107/in/set-72157618770601242">Mitja Miklavcic ansagen</a>, dessen <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/families/ff_tisa/">FF Tisa</a> zwar schon letztes Jahr erschienen ist, die ich aber trotzdem sehr gerne mag.</p>
<p><a href="http://www.fontshop.de">Fontshop Deutschland</a> veröffentlichte zeitgleich eine eigene Schrift von Erik Spiekermann + friends (also keinen <a href="http://www.fontfont.com">FontFont</a> von FSI, sondern einen Fontshop-Font) mit einem interessanten Marketingkonzept: die <a href="http://www.fontshop.de/fontdetails.htm?fontProductPK=288735758995088&amp;referredFrom=cart_inc&amp;openNewTab=true&amp;itemsPerPage=15&amp;currentPage=0#infoTexts">Axel</a> kostete vier Wochen lang nur 9,90 Euro (danach 79,00). Sie ist sehr sehr schmal, für die Verwendung in excel-Tabellen ausgelegt und dennoch gut lesbar. Mein bester ehemaliger Student <a href="http://www.kiosk-fonts.de">Frank Grießhammer</a>, damals noch bei FSI in der Lehre, hat eine Büro-Soap dazu gedreht.</p>
<div id="attachment_672" class="wp-caption alignnone" style="width: 402px"><a href="www.fontblog.de"><img class="size-full wp-image-672 " title="axel_soap_tabelle" src="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/axel_soap_tabelle.jpg" alt="axel_soap_tabelle" width="392" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Axel (Bild Fontblog)</p></div>
<p>Ich weiss nicht warum, aber ich hab’s irgendwie nicht geschafft, sie zu kaufen. Zwar finde ich das Konzept und die Schrift gut, aber ich arbeite fast gar nicht mit spreadsheets und wenn nur mit google docs. Es würde mich aber interessieren, ob Fontshop durch mehr Verkäufe zu einem günstigeren Preis nicht auf den gleichen Schnitt gekommen sind. Sollten Schriften günstiger werden?</p>
<p>Ebenfalls auf der TypoBerlin wurde die neue <a href="http://www.fontshop.de">Website</a> von Fontshop Deutschland vorgestellt – leider kein so großer Wurf in meinen Augen, wirkt immer noch irgendwie Beta. Da könnte sich Fontshop Deutschland ein, zwei Scheiben von der <a href="http://www.fontshop.com">amerikanischen Website</a> abschneiden. Die ist super und erfindet alle paar Monate ein neues nützliches feature wie die <a href="http://fontshop.com/fontlists">fontlists</a> und <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/staff_picks/">staff-picks</a>, über die ich schon so manche vergessene Alternative gefunden habe, tolle Schriftmuster, gute Navigation und einen lesenswerten <a href="http://www.fontshop.com/blog/newsletters/">newsletter</a>/<a href="http://www.fontshop.com/blog/">blog</a> haben sie auch.</p>
<p>Die Typo veränderte ziemlich viel. Ich knickte ein und meldete mich bei <a href="http://www.twitter.com/kupfers">twitter</a> an, was die internationale Kommunikations und Vernetzung irre beschleunigte und die Post-Typo-Insomnia noch verstärkte. Aufgrund von akutem &#8220;typographic conference withdrawl&#8221; riefen Leidensgenosse <a href="www.typeoff.de">Dan Reynolds</a> und ich den <a href="http://www.typeoff.de/?page_id=655">type meet-ups calendar</a> ins Leben und wir reisten auf <a href="http://www.flickr.com/photos/tags/typostammtisch/">Typostammtische</a> quer durch die Republik. Die Ankündigung setzte Dan aus seiner preisgekrönten <a href="http://www.typefacedesign.org/2008/">Reading-Abschluss-</a>Schrift <a href="http://www.linotype.com/de/5831/malabar.html?lang=de">Malabar</a>. Die möchte ich gerne mal für eine Zeitung verwenden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-690" title="type-meet-ups-page-header" src="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/type-meet-ups-page-header.gif" alt="type-meet-ups-page-header" width="490" height="158" /></p>
<p>Leider sind nicht alle Linotype-Neuerscheinungen so erfreulich, wie die Malabar oder z.B. die <a title="Chino Microsite" href="http://www.itcchino.com/" target="_blank">ITC Chino</a> von Hannes van Döhren und Livius Dietzel. Dort schießen die »Next«, »New«, »Nova« »Better« und »Really« Schriften schneller aus dem Boden, als man die Pilze essen kann, besonders geärgert habe ich mich dieses Jahr aber über die <a href="http://www.linotype.com/de/5931/aeonis.html">Aeonis</a> von Erik Faulhaber. Ich kann diese <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/super_families/ff_dax/">Dax</a>-Verschnitte einfach nicht. mehr. sehen!</p>
<p><a href="http://www.linotype.com/de/5931/aeonis.html"><img class="alignnone size-medium wp-image-674" title="Aeonis: clear sophisticated clone (Bild Linotype)" src="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/aeonis-300x176.gif" alt="aeonis" width="300" height="176" /></a></p>
<p>Vor wenigen Tagen wurde die <a style="outline-width: 0px; outline-style: initial; outline-color: initial; font-size: 14px; vertical-align: baseline; background-image: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; -webkit-background-clip: initial; -webkit-background-origin: initial; background-color: transparent; color: #336600; background-position: initial initial; padding: 0px; margin: 0px; border: 0px initial initial;" href="http://ilovetypography.com/2009/12/04/neue-helvetica-arabic-wishing-on-a-typeface/">Helvetica Arabic</a> von Linotype veröffentlicht. Mich erinnert sie in der Anmutung mit ihren runden Punkten, winkligen Strichenden und weichen Kurven eher an Frutiger. Aber ich verstehe nicht viel von arabischer Typografie (nur von Helvetica).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die tollsten Schriften des Jahres* (Teil 1)</title>
		<link>http://kupferschrift.de/cms/2009/12/die-tollsten-schriften-des-jahres/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 20:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[* und andere ** typografische Ereignisse ** persönliche Hinüber ist bereits der zweite Advent und so komme ich langsam in eine Stimmung, die in den nächsten Tagen sicher jede zweite website übermannen wird: ein Jahresrückblick. Und was war das für ein Typojahr! Es begann gleich sehr aufregend. Mit völlig eingerostetem Englisch quälte ich mich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>* und andere ** typografische Ereignisse</strong><br />
** persönliche</p>
<p><em>Hinüber ist bereits der zweite Advent und so komme ich langsam in eine Stimmung, die in den nächsten Tagen sicher jede zweite website übermannen wird: ein Jahresrückblick. Und was war das für ein Typojahr! </em></p>
<p>Es begann gleich sehr aufregend. Mit völlig eingerostetem Englisch quälte ich mich zu Beginn des Jahres mit meinem Vortrag für <a href="http://www.typeshed11.co.nz">TypeShed11</a> in Wellington, eine tolle Konferenz Mitte Februar nur lächerliche 36 Flugstunden entfernt.</p>
<p><img style="border: 0px initial initial;" title="Donald und Indra vor dem Typeshed Plakat" src="http://farm4.static.flickr.com/3585/3575900922_1e44d93d8c.jpg" alt="" width="350" height="263" /><br />
<a href="http://www.type-invaders.com/" target="_blank"> Paul van der Laan</a> sandte mir kurz vorher eine gerade fertig gestellte Schrift, an der er mitgearbeitet hat, und die ich gleich für meine Präsentation ausprobierte. Ich würde sie gar als <em>die</em> Neuerscheinung des Jahres bezeichnen: <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/families/ff_milo_serif/" target="_blank">FF Milo Serif</a> von Mike Abbink. Wunderbar klar, lesbar und freundlich, auch auf dem Bildschirm, in Drucksachen sowieso. Für mich eine der universellsten Leseschriften und mit ihrer <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/families/ff_milo/" target="_blank">serifenlosen Mutter</a> sehr vielseitig einsetzbar.</p>
<p><a href="http://www.fontshop.com/fontlist/families/ff_milo_serif/"><img class="alignnone size-full wp-image-647" title="FF Milo Serif at FontShop" src="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/milo-serif-small.gif" alt="milo-serif-small" width="365" height="485" /></a></p>
<p>Gleich nach unserem Neuseelandausflug lockte Anfang März die <a href="http://robofab.org/robothon/index.html">Robothon Konferenz</a> in Den Haag, auf der neben dem neuesten Schrei der font-Technologie (z.B. <a href="http://www.channels.com/episodes/show/3424254/Glyphs-a-font-editor">Glyphs</a>) auch die Schriften des <a href="http://new.typemedia.org/">Type]Media-Kurses</a> zu sehen waren. Eine meiner Favouriten der letzten Runde ist nun seit Mitte des Jahres bei Fontshop erhältlich: <a href="http://christophdunst.com/novel">Novel</a> von Christoph Dunst.</p>
<p><a href="http://christophdunst.com/novel"><img class="alignnone size-full wp-image-648" title="Novel von Christoph Dunst" src="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/132.jpg" alt="132" width="381" height="269" /></a></p>
<p>Dazu gabe es eine wirklich beeindruckende Ausstellung zu Ehren <a href="http://www.typography.com">Tobias Frere-Jones</a>, der den Gerrit-Noordzij-Prijz vor zwei Jahren erhalten hat. Dieses Jahr bekam ihn Wim Crouwel.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-645" title="Ausstellung in der KABK in Den Haag" src="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/DSC00028.JPG" alt="DSC00028" width="352" height="264" /></p>
<p>Anfang April war ich auf der <a href="http://www.33pt.de/">33pt-Konferenz</a> in Dortmund und habe endlich mal wieder <a href="http://www.martinmajoor.com/">Martin Majoor</a> getroffen. Wir fachsimpelten über die Geschichte der Akzidenz Grotesk (da ist was im Busch) und die kurz zuvor veröffentlichte Ludwig seines Studienkollegen Fred Smeijers. Einen der sympathischsten Vorträge des Symposiums hielt <a href="http://www.josbuivenga.demon.nl/">Jos Buivenga</a>, bekannt geworden auf myfonts mit innovativen Kostenmodellen und zu einem ernst zunehmenden Schriftgestalter herangewachsen (vor wenigen Minuten veröffentlichte er die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/exljbris/museo-slab/">Museo Slab</a>). Mit Martin hat er in Dortmund ihr Gemeinschaftsprojekt <a href="http://exljbris.wordpress.com/2009/09/04/working-on-questa/">Questa</a> ausgeheckt. Wir sind gespannt.</p>
<p>Zwiefelsohne war die <a href="http://ourtype.be/">Ourtype</a> <a title="Ludwig Schriftmuster pdf" href="http://ourtype.be/pdf/OT-Ludwig-Pro.pdf">Ludwig</a> von meinem alten Meister Fred die am <a title="Robin Kinross auf dem Hyphen Press Blog" href="http://www.hyphenpress.co.uk/journal/2009/03/25/ludwig">kontroversesten diskutierte</a> Neuerscheinung des Jahres. Auch ich fand sie auf den ersten Blick erst mal erschreckend (uah, dieses a, diese G!). Aber sie hat was. Sie will polarisieren, unperfekt und ungewöhnlich sein. Sie bezieht sich deutlich auf die ersten, rohen, von hier aus unbeholfen wirkenden Serifenlosen des 19. Jahrhunderts, wie Aurora o.a. Ludwig Meyer Schriften, und ist ein wohltuender Gegenentwurf zu den sleeken, inter-polierten (ha!) und auch irgendwie austauschbaren Neohumanistsanserifgrotesken. (<a href="http://twitter.com/clauseggers/status/5213717479">Zitat des Jahres</a> von Claus Eggers Sørense). <a href="http://www.hyphenpress.co.uk">Hyphen Press</a> hat dieses Jahr das Verlagsprogramm aus der Ludwig gesetzt und ich finde sie dort erstaunlich ruhig und selbstverständlich im Fließtext. Außerdem gibt es Alternativzeichen für die gewagtesten Buchstaben. Ja, es war Liebe – zwar auf den zweiten Blick, aber Ludwig ist sicher auch die interessanteste Serifenlose des Jahres.</p>
<p><a href="http://www.fontshop.com/blog/?p=773"><img class="alignnone size-full wp-image-693" title="Ludwig von Ourtype (Bild Fontshop Newsletter)" src="http://kupferschrift.de/cms/wp-content/uploads/ludwig.tiff" alt="ludwig" width="500" height="526" /></a></p>
<p><em> </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>fresh from Frankfurt book fair I+II</title>
		<link>http://kupferschrift.de/cms/2009/10/fresh-from-frankfurt-book-fair/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Type]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[english]]></category>

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		<description><![CDATA[It&#8217;s a good year in (design-)books. Although I always think, it&#8217;s getting harder and harder to surprise or intrigue me, I brought back at least as many kg of books as in the past years. Outstanding finds and developments: Most significantly Lars Müller Publishers delighted me with excellent new titels on international modernist graphics added [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/kupfers/4022071539/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3536/4022071539_8469ea6a1b.jpg" alt="" /></a></p>
<p>It&#8217;s a good year in (design-)books.<br />
Although I always think, it&#8217;s getting harder and harder to surprise or intrigue me, I brought back at least as many kg of books as in the past years.</p>
<p>Outstanding finds and developments:<span id="more-515"></span></p>
<p>Most significantly <strong><a href="http://www.lars-mueller-publishers.com/e/katalog/ausgaben/set.php" target="_blank">Lars Müller Publishers</a></strong> delighted me with excellent new titels on international modernist graphics added to the great books they have already.<br />
I bought them all: <em><a href="http://www.amazon.com/Unimark-International-Design-Business/dp/303778184X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255902160&amp;sr=1-1" target="_blank">Unimark</a></em>, <em><a href="http://www.amazon.com/Corporate-Diversity-Graphic-Design-Advertising/dp/3037781602/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255902124&amp;sr=8-1" target="_blank">Corporate Diversity. Advertising by Geigy</a></em>,<a href="http://www.amazon.com/Celestino-Piatti-dtv-Programms-Programme/dp/3037781785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255902192&amp;sr=1-1" target="_blank"> </a><em><a href="http://www.amazon.com/Celestino-Piatti-dtv-Programms-Programme/dp/3037781785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255902192&amp;sr=1-1" target="_blank">Celestino Piatti + dtv</a></em>. The latter is a title from the new series <a href="http://www.a5design.de/ueberlaborvisuell.php" target="_blank"><em>labor visuell</em></a> in cooperation with my former place of activity FH Düsseldorf. Smaller format, light, superb paper and binding, lovely to flip through. Also interesting is a second A5 series of readers on design—mainly texts by Buckminster Fuller—and great new titels on urbanism/architecture.<br />
I am very much looking forward to a <a href="http://www.amazon.com/Maharam-Agenda-Michael/dp/3037781874/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255902375&amp;sr=1-1" target="_blank">book</a> about <a href="http://www.maharam.com/" target="_blank">Maharam</a> textile design and Jasper Morrison they announced for next spring.<br />
Besides that Lars and his colleagues were in exceptional good mood. Since 1.10.09 they are independent again, after three years being owned by Birkhäuser.</p>
<p>Different next door at <a href="http://www.springer.com/birkhauser?SGWID=1-40290-0-0-0" target="_blank"><strong>Birkhäuser</strong></a>. They were sold recently by Springer, but have no new owner at the moment. Insecure times thus, maybe the reason they didn&#8217;t thrill me with a titel after the gorgeous Frutiger last year. Strangely enough they hadn&#8217;t had that at the fair. Out of print?<br />
I recall a splendid book about finishing in print—<a href="http://www.springer.com/birkhauser/architecture+%26+design/book/978-3-0346-0082-8" target="_blank">Extra</a>. Best titles though were the ones from partner <a href="http://www.papress.com/html/our.home.page.tpl" target="_blank">Princton Architectural Press</a>, f.e. the small Lupton-dominated design brief paperbacks. Forgot to buy<em> </em><a href="http://www.letteringandtype.com/site/" target="_blank"><em>lettering and type</em></a><em>.</em></p>
<p>Let&#8217;s complete the swiss round with <strong><a href="http://www.niggli.ch/" target="_blank">Niggli</a></strong> and some good prospects. Hendrik Weber, designer of the brilliant <a href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/ourtype/lirico_ot_pro_professional/" target="_blank"><em>Lirico</em></a>, will publish his research on »Kursiv« there, probably ready in spring. très sûpér! (had a glance already). A comprehensive thick A4 round up about Type and Layout by two french is in the pipe, as kind of replacement for the Turtschi ones. And last and least they reprinted my <a href="http://www.amazon.de/Buchstaben-kommen-selten-allein-typografisches/dp/3721205014/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255883284&amp;sr=8-1" target="_blank"><em>Buchstaben</em></a>. no comment.</p>
<p>now over to London:<br />
<a href="http://www.hyphenpress.co.uk" target="_blank"><strong>HyphenPress</strong></a>, as mentioned before, is one of my favourite publisher and I own most of the books already. Today I filled an ancient gap with <em>Fellow Readers</em>, a small volume from 1994 by Kinross himself and another title from the backlist—Harry Carter’s <em><a href="http://www.hyphenpress.co.uk/books/978-0-907259-21-3" target="_blank">View of Early Typography</a></em>—as well as two new books, <em><a href="http://www.hyphenpress.co.uk/books/978-0-907259-40-4" target="_blank">The Transformer</a></em> about Otto Neurath and Isotype and a special edition of Typography Papers, <em><a href="http://www.hyphenpress.co.uk/books/978-0-907259-39-8" target="_blank">Modern Typography in Britain.</a></em></p>
<p>HyphenBooks are well edited, well printed and designed in a quiet, carefull style mostly set in typefaces by Fred Smeijers. And so is this year’s catalogue.<br />
I haven’t seen Fred’s latest and controversially discussed typeface <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/families/ludwig_pro/" target="_blank">Ludwig</a> in print, but I must say, it does not look weird at all. Instead it leaves a totally natural impression in small text. I even would say it works beautiful (although I&#8217;m a bit disturbed by the spacing of »a«, but can’t tell excactly cause it’s digitally printed).</p>
<p>Compared to past years <strong><a href="http://www.thamesandhudson.com" target="_blank">Thames &amp; Hudson</a></strong> had nothing special on offer. Kind out of compassion with Neal Whittington, illustrator and proprietor of <a href="http://www.presentandcorrect.com/" target="_blank">Present and Correct</a>, I bought a quite nicely done book about sustainable design called <em><a href="http://www.thamesandhudson.com/9780500514849.html" target="_blank">remake it. home</a></em></p>
<p>Next door at <strong><a href="http://www.laurenceking.com" target="_blank">Laurence King</a></strong> I took a look at the <em><a href="http://www.laurenceking.com/product/Sizes+May+Vary%3A+A+Workbook+for+Graphic+Design.htm" target="_blank">Sizes May Vary</a></em> workbook again, but was still unimpressed by the empty pages. Instead I gave <em><a href="http://www.laurenceking.com/product/Graphic+Design%3A+A+User%27s+Manual.htm" target="_blank">Graphic Design. A User’s Manual</a></em> a try, mainly because I read Michael Beirut on the cover, only to discover later, that he just wrote the foreword. Naja. Due to heavy shopping spree I took along that useless <a href="http://www.laurenceking.com/product/Fixed%3A+Global+Fixed-Gear+Bike+Culture.htm" target="_blank">hipster book</a> too. My apologies for being so weak.</p>
<p><a href="http://phaidon.co.uk" target="_blank"><strong>Phaidon</strong></a> convinced me by taking unlimited credit card payment in pounds (!) with 40% discount. Before discovering that, I grumped about them publishing mainly opulent cook books meanwhile. But then I found <em><a href="http://www.amazon.com/Max-Huber-Stanislaus-von-Moos/dp/0714845477/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255899476&amp;sr=1-1" target="_blank">Max Huber</a></em>, of whom, I have to admit, I never heard before. Quite inspiring modernist swiss graphic design international style type of book.<br />
Reminded of my forthcoming trips I equipped myself with some <a href="http://www.phaidon.com/Default.aspx/Web/wallpaper-city-guide-antwerp-9780714848938" target="_blank"><em>wallpaper*</em> travel guides</a>—and await the invoice.</p>
<p>All in all almost too many books to read in a year.<br />
What have I forgotten to mention in my incomplete and subjective overview?<br />
I recommended the beautiful <em><a href="http://www.atlas-der-abgelegenen-inseln.de/de/" target="_blank">Atlas der abgelegenen Inseln</a></em> (Atlas of Remote Islands) by Judith Schalansky repeatedly, but what might be of interest to some of you is, that there will be an english and french edition next year and a second german one to come soon.<br />
I didn&#8217;t take a close look at the usual suspects Gestalten, Actar, Hermann Schmidt etc.<br />
You go and buy their books anyway. And I will continue not knowing why.</p>
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		<title>Exkursionen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 08:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
		<category><![CDATA[reiseplan]]></category>

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		<description><![CDATA[Verse groenten von pietschreuders in der Pipeline: Amsterdam ingendwann, Antwerpen im Oktober. unbedingt nachkaufen: Bokma Vijv Jaaren (hat den letzten Abend nicht vollständig überlebt)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: left;"><a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/pietschreuders/3885936611/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3461/3885936611_3b9a35a0ed.jpg" alt="" width="258" height="350" /></a></p>
<p><span style="font-size: 0.8em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/pietschreuders/3885936611/">Verse groenten</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/pietschreuders/">pietschreuders</a></span></div>
<div style="text-align: left;"><span style="font-size: 0.8em; margin-top: 0px;">in der Pipeline: Amsterdam ingendwann, <a href="http://www.integrated2009.com">Antwerpen</a> im Oktober. </span></div>
<div style="text-align: left;"><span style="font-size: 0.8em; margin-top: 0px;">unbedingt nachkaufen: Bokma Vijv Jaaren (hat den letzten Abend nicht vollständig überlebt)</span></div>
<div style="text-align: left;"><span style="font-size: 0.8em; margin-top: 0px;"><br />
</span></div>
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		<title>als wenn ich nichts anderes zu tun hätte</title>
		<link>http://kupferschrift.de/cms/2009/06/als-wenn-ich-nichts-anderes-zu-tun-hatte/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Type]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[a]]></category>
		<category><![CDATA[fontfont]]></category>
		<category><![CDATA[hbk]]></category>

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		<description><![CDATA[hat ein bisschen was von Malaga viele Grüße aus Hamburg von Dunja, Göran, Emilian und Madita]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://typolis.net/static/kupferschrift/images/dsc00019.jpg" border="0" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>hat ein bisschen was von Malaga</p>
<p><img src="http://typolis.net/static/kupferschrift/images/foto%2043.jpg" border="0" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>viele Grüße aus Hamburg von Dunja, Göran, E<a style="text-decoration:none;color:#242e35;background-color:inherit;" href="http://kupferschrift.typolis.net/tags/emilian">milian</a> und Madita</p>
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		<title>Gleich schon ist Sommer. Rundgang ist jetzt.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 07:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
				<category><![CDATA[HBKsaar]]></category>
		<category><![CDATA[Type]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[hbk]]></category>
		<category><![CDATA[Möbelmesse Köln]]></category>
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		<category><![CDATA[symposion]]></category>
		<category><![CDATA[typeshed11]]></category>
		<category><![CDATA[völklingen]]></category>
		<category><![CDATA[wellington]]></category>

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		<description><![CDATA[Herje, wie die Zeit vergeht. Gleich schon (Sonntag) ist Sommer (NZ) und ich sitze noch met spoed und einem hartnäckigen Schnupfenvirus an meinem talk über Schriftwahl, arrgh &#8230; Jetzt am Freitag ist aber erst mal die Eröffnung des Rundgang an der HBKsaar. »Hallo bitte kommen« ist dieses Jahr eine Jahrmarktgaudi: hau’ den Lukas, tob’ Dich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://typolis.net/static/kupferschrift/images/rundgang.png" border="0" alt="" width="400" height="375" /></p>
<p>Herje, wie die Zeit vergeht. Gleich schon (Sonntag) ist Sommer (NZ) und ich sitze noch met spoed und einem hartnäckigen Schnupfenvirus an meinem talk über Schriftwahl, arrgh &#8230;</p>
<p>Jetzt am Freitag ist aber erst mal die Eröffnung des Rundgang an der HBKsaar. »Hallo bitte kommen« ist dieses Jahr eine Jahrmarktgaudi: hau’ den Lukas, tob’ Dich aus und treff’ Designer. Freitag bis Montag, 10–19 Uhr.</p>
<p><img src="http://typolis.net/static/kupferschrift/images/moebelmesse.jpg" border="0" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Das Bild ist ein gutes Beispiel für überstrahlende Schrift bei Hintergrundbeleuchtung. Und unser Messestand auf der Möbelmesse imm cologne vor zwei Wochen in Köln. Ein echter burner! Vor allem das Designangeln.</p>
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